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July 21, 2021
Branchenkontext: Leckagen sind nicht nur ein Dichtungsproblem
In schwedischen Industrieanlagen, automatisierten Förderbändern und mittelschweren Baumaschinen hängt die Leckage von Hydraulikmotoren häufig mit dem Gegendruck, der Ölviskosität, der Betriebstemperatur und der Anschlusskonfiguration zusammen. Bei Geräten für den Dauerbetrieb sollte sich die Motorauswahl nicht nur auf das Drehmoment konzentrieren. Es sollte auch bestätigt werden, ob der Motor für serielle oder parallele Hydraulikkreisläufe geeignet ist und ob ein externer Leckölanschluss erforderlich ist.
Die KM1-Serie verwendet eine kompakte Verteilerwelle und ein Stator-Rotor-Design im Gerotor-Stil. Laut Produkt-PDF verfügt es über ein zuverlässiges Wellendichtungsdesign für höhere Gegendruckbedingungen und kann in seriellen oder parallelen Hydrauliksystemen eingesetzt werden. Mit mehreren Wellen-, Flansch- und Anschlusskonfigurationen ist es auch für Anwendungen mit mittlerer Belastung geeignet.
Auswahlschwerpunkt: Gegendruck, Öltemperatur und Sauberkeit
Wenn es bei schwedischen OEM-Maschinen zu Undichtigkeiten am Wellenende oder zu einer kürzeren Lebensdauer der Dichtungen kommt, besteht der erste Schritt darin, zu prüfen, ob der Systemgegendruck den empfohlenen Betriebszustand überschreitet. Im PDF-Benutzerhandbuch wird darauf hingewiesen, dass bei einem Gegendruck über 5 MPa ein externer Ablassanschluss empfohlen wird. Außerdem wird eine maximale Arbeitsöltemperatur von 80 °C, ein verschleißfestes Hydrauliköl mit einer Viskosität von 37–73 cSt und eine Flüssigkeitsreinheit nach ISO 18/13 angegeben.
Diese Parameter sind für die Auswahl wesentlich. In Fördersystemen, Verpackungsmaschinen oder industriellen Automatisierungseinheiten können hohe Öltemperaturen, verunreinigte Flüssigkeiten oder übermäßiger Gegendruck das Leckagerisiko erhöhen, selbst wenn die Motorstruktur selbst geeignet ist.
Geeignete Anwendungen für KM1
Die KM1-Serie deckt Fördermengen von 50–400 ml/U ab. Sein Dauerdruck erreicht bis zu 12,5 MPa, mit einem Dauerdrehmoment von etwa 81 bis 435 N·m, wodurch es für hydraulische Antriebssysteme mit niedriger Drehzahl und hohem Drehmoment unter Mittellastbedingungen geeignet ist.
Zu den typischen Anwendungen für den schwedischen Markt gehören industrielle Fördersysteme, Materialtransportgeräte, Hilfsantriebe für kompakte Baumaschinen und OEM-Hydrauliksystem-Upgrades bei begrenztem Installationsraum.
Fazit: Zuverlässigkeit sollte Parameter-basiert sein
Bei hydraulischen Leckageproblemen in schwedischen Industriemaschinen sollte KM1 anhand des Wellendichtungsdesigns, der Gegendruckbedingungen, der Öltemperatur, der Viskosität, der Sauberkeit und der Anschlusskonfiguration bewertet werden. Die Auswahl sollte auf messbaren Parametern basieren und nicht nur auf der Produktbezeichnung.
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